„Führungskräfte brauchen betriebswirtschaftliches Gespür“

So sichern Sie Ihre Liquidität in Krisenzeiten

Die drastische „Therapie“ der europäischen Regierungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus hat eine immense „Nebenwirkung“ auf die Unternehmen: Einzelhändler und Tourismusbetriebe verlieren durch vorgeschriebene Geschäftsschließungen ihren gesamten Umsatz, Handwerker durch Grenzschließungen ihre Mitarbeiter und manchen Produktionsunternehmen fallen die (italienischen) Lieferanten aus. Anderen Unternehmen (Event-Veranstalter, Fotographen, Flughafen-Taxis) wird zwar nichts verboten, sie haben aber trotzdem ihre Geschäftsgrundlage verloren. Mit wenigen Ausnahmen bluten fast alle Unternehmen derzeit aus.

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Wie kann man Bilanztricksereien erkennen?

Banken benötigen bei der Prüfung einer möglichen Kreditgewährung vom finanzierungssuchenden Unternehmen belastbare Jahresabschlüsse, um auf dieser Basis übliche Techniken (Bilanzanalyse, Kennzahlenermittlung, Ratingerstellung …) anwenden zu können. Selten, aber doch, wird diesen Erwartungen nicht entsprochen und bei der Bilanzierung wird „getrickst“, denn: Es zahlt sich aus, es ist nicht schwierig und es ist nicht leicht zu entdecken.

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Unfreiwillig geratet – Unsolicited Ratings in der Eurozone

 

Externe Ratings durch Ratingagenturen sind in der Regel beauftragt. Das beurteilte Unternehmen bezahlt demnach für das Rating. Seltener finden sich auftragslose (Unsolicited) Ratings, bei denen eine Ratingagentur ein Rating auf Basis öffentlicher Information erstellt, ohne ein Mandat des Beurteilten zu besitzen. Dieser Beitrag analysiert diese auftragslosen Ratings in der Eurozone. Weiterlesen

Wertorientierte Steuerung

Ableitung wertorientierter Zielrenditen auf Beteiligungs- und Holdin­gebene


Beteiligungen von Holding­gesellschaften – oder auch Geschäftsbereiche größerer Konzerne – unterscheiden sich oft signifikant in ihren Geschäftsmodellen sowie regionalen Umsatzverteilungen und daher auch in ihren inhärenten Risiken. Im Rahmen der wertorientierten Steuerung einer Holding und deren Beteiligungsunternehmen stehen Führungskräfte von Holding­gesellschaften – oder auch von Mischkonzernen – daher vor der Herausforderung, für jede dieser unterschiedlichen Beteiligungen adäquate Zielvorgaben abzuleiten und ebenso wie auf Holdingebene eine risikoadäquate und am fundamentalen Wertsteigerungspotenzial ausgerichtete Zielrendite zu definieren.

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Was macht eine Verhandlung schwierig?

Eine Verhandlung ist schwierig, komplex und herausfordernd zu führen, wenn gewisse Merkmale aufeinandertreffen. Sobald eine Verhandlung ein oder mehrere solcher Merkmale aufweist, steigt ihr Schwierigkeitsgrad. Doch welche Merkmale sind hierbei gemeint?

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Finanzierung von Unternehmen vor, in und nach der Insolvenz

Trotz aktuell günstiger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen geraten einige Unternehmen in Turbulenzen. Deren Möglichkeiten, Finanzierungen zu erhalten, sind stark eingeschränkt. In folgendem Artikel sollen einige Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie auch in schwierigen Situationen ein Kapitalbedarf gedeckt werden kann.

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Die Bewertung von Start-ups und Wachstumsunternehmen

Ansätze aus der Praxis

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Kryptowährungen im Jahresabschluss nach UGB und IFRS

Problemaufriss und Stand der herrschenden Meinung

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Führungskräfte müssen die Transformation aktiv begleiten

Das Spannungsgefüge zwischen Chance und Herausforderung ist symptomatisch für den digitalen Transformationsprozess. Wolfgang Wrumnig, CFO der Siemens AG Österreich, gibt Einblicke in den Umgang mit der Digitalisierung im Finanzbereich.

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Was bedeutet eigentlich Earn-out?

Stellen Sie sich vor, Sie wollen Ihr Unternehmen verkaufen. Sie haben 30 Jahre harte Arbeit hineingesteckt, das Unternehmen ist erfolgreich und Ihre Mitarbeiter brauchen eine Perspektive über Ihre Pension hinaus. Zum Glück gibt es einen interessierten Bieter, mit dem Sie in Verkaufsver­handlungen treten. Leider liegen die Erwartungen über den Kaufpreis doch recht weit auseinander. Sie wollen das 1,3-Fache des Umsatzes, er will aber maximal den Umsatz zahlen. Die Verhandlungen werden immer härter und drohen fast zu scheitern, obwohl der strategische Fit für alle vorteilhaft wäre. Schließlich macht Ihr Anwalt den Vorschlag, einen Teil des Kaufpreises als Earnout zu vereinbaren. Sie erhalten jetzt das 0,9-Fache des Umsatzes und – bei Erreichen bestimmter Unternehmensziele in den nächsten drei Jahren – den Rest auf das 1,3-Fache des Umsatzes. Damit können alle leben, der Vertrag wird unterzeichnet und einem Happy End steht prinzipiell nichts mehr im Wege.

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