Beiträge

Zukunft des Reportings – Reporting der Zukunft

Reporting ist und bleibt eine Dauerbaustelle. Es gibt kaum ein Unternehmen, das nicht mit seinem bestehenden Reporting – in zumindest einigen Facetten – Unzufriedenheit äußert. Die jeweils (subjektiv) wahrgenommenen Schwachstellen oder Verbesserungspotenziale werden dabei jedoch sehr unterschiedlich wahrgenommen, einerseits zwischen Management und Controlling, andererseits aber auch zwischen einzelnen Fachbereichen und Managementebenen im Unternehmen. Unterschiedliche Zielkategorien wie Datenqualität, Effizienz, Geschwindigkeit, Flexibilität etc bilden ein komplexes Zielsystem, das dann jeweils unternehmensspezifisch auszubalancieren ist. Daneben hat die Digitalisierung und technologische Entwicklung zahlreiche Potenziale aufgezeigt, die vielfach als „heilsbringende Kraft“ im Reporting verstanden werden. Die Realität sieht aber oft anders aus, da ein rein technologiezentriertes Vorgehen nicht ausreichend ist. 1 Was sind aber jetzt die zentralen Herausforderungen für das Reporting und was müssen Unternehmen bei dessen Ausgestaltung berücksichtigen? Welche (technologischen) Trends sind im Auge zu behalten und welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um sich das volle Nutzenpotenzial zu erschließen? Diesen Frage­stellungen geht der folgende Beitrag nach und liefert pragmatische Antworten darauf, wie ein „Reporting der Zukunft“ aussehen kann.

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Simulationsmodelle zur strategischen Entscheidungsaufbereitung

Die Planung von neuen Geschäftsfeldern oder neuen Geschäftsmodellen stellt viele Unternehmen vor großen Herausforderungen. Häufig gelingt es nicht, das Know-how aus der Strategie-, als auch aus der Finanzabteilung zu vereinen, und für die jeweilige Fragestellung individualisiert aufzubereiten.

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Highlights des Controllertags…

Das war der 38. Österreichische Controllertag! Am 1. und 2. März 2018 fand der Österreichische Controllertag bereits zum 38. Mal statt. Zahlreiche Fach- und Führungskräfte aus Controlling, Finance und Management folgten der Einladung des Controller Instituts und diskutierten zwei Tage lang über die Implikationen der Digitalisierung für das Controlling.

Alle Infos: www.controller-institut.at Save the Date: 39. Österreichischer Controllertag | 21. – 22. März 2018

Digital Finance – Anspruch und Herausforderungen

Die Digitalisierung ist als Megatrend zweifelsfrei in allen Branchen angekommen und hat irreversibel eine nachhaltige Transformation von Geschäftsmodellen eingeleitet. Neben einer grundlegenden Veränderung von Geschäftsmodellen sind es aber insb interne Funktionsbereiche wie die Finanzfunktion, denen ein radikaler Umbruch unmittelbar bevorsteht. Obwohl fundamentale Veränderungen unausweichlich sind, sieht die Realität aber noch anders aus: Die digitale Transformation der Finanzfunktion steckt derzeit weiter in den Kinderschuhen.

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Was sind Stretch Goals?

Stellen Sie sich vor, Ihr Chef hat eine gute Idee: Da ihm die Budgetziele nicht anspruchsvoll genug erscheinen, beschließt er, diese etwas visionärer zu gestalten. Auf das Umsatzziel werden rasch einmal 25 % draufgeschlagen, damit die runde 10 Mio endlich erreicht wird. Auf den entsetzten Einspruch der Mitarbeiter kommt die Antwort, dass nur große Vorgaben auch zu großen Ergebnissen führen und es ja immerhin einen fetten Bonus gibt, wenn das Ziel erreicht wird. Ist das nun gutes Management oder überzogener Ehrgeiz?

 

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Fast Forward – Highlights des Controlling-Panel 2017

Controlling als Mitgestalter des digitalen Wandels

Bereits seit dem Jahr 2007 führt das Controller Institut eine jährliche Befragung zu aktuellen Themen und Trends im Fachgebiet Controlling durch. Das Controlling-Panel 2017 stand unter dem Titel „Fast Forward – Controlling als Mitgestalter des digitalen Wandels“. Die Befragung wurde – wie auch im letzten Jahr – mit Controlling-Leitern aus Österreich und Deutschland durchgeführt. Dieser Beitrag präsentiert die zentralen Ergebnisse.

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Der „Fall Steinhoff“ – Ein spektakulärer Bilanzskandal

Die Ereignisse rund um den in Turbulenzen geratenen Steinhoff-Konzern beschäftigen die Medien seit dem Jahreswechsel 2017/2018 intensiv – besonders auch in Österreich, wo er über den kika/Leiner-Teilkonzern über eine starke Marktpräsenz verfügt und weite Teile der Verwaltung angesiedelt hat. Für viele, vor allem Lieferanten und Kreditgeber, kam diese Entwicklung überraschend, wiewohl bereits einige Zeit zuvor kritische Signale zu beobachten waren. Genauer Auslöser und Umfang der vermuteten Malversationen sind gegenwärtig noch unklar. Dieser Beitrag fasst das, was schon bekannt ist, zusammen. Dabei zeichnet sich ein Lehrstück hinsichtlich der Grenzen und des Preises eines Wachstums um jeden Preis (aber ohne schlüssigem Geschäftsmodell) – und hinsichtlich Kernfragen der verantwortungsvollen Unternehmensführung – ab.

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Controlling wird auf Basis von Realtime andere Fähigkeiten entwickeln

Im Gespräch mit Univ.-Prof. Dr. Ing. Dipl.-Ing. Prof. eh Dr. h.c. Wilfried Sihn (Geschäftsführer der Fraunhofer Austria Research GmbH und Professor für Betriebstechnik und Systemplanung am Institut für Managementwissenschaften an der Technischen Universität Wien)

Digitalisierung ist das Schlagwort der Stunde. Was sind Ihrer Meinung nach die gravierendsten Veränderungen, die in den kommenden Jahren auf uns zukommen werden?

Die Veränderungen, die die Digitalisierung nach sich zieht, die digitale Transformation, die neuen Geschäftsmodelle, die Veränderungen in Arbeitssystemen usw werden dazu führen, dass sich unsere Arbeitswelt auf jeden Fall verändern wird. Die Frage ist, wie stark diese Veränderungen sein werden: Alles ist möglich, von dramatisch bis leicht. Das hat natürlich entsprechende Auswirkungen: etwa, dass Firmen ihre Geschäftsgrundlage verlieren oder völlig neue Unternehmen entstehen werden.

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Digitale Zweiklassengesellschaft im österreichischen Mittelstand

Die Digitalisierung bei Österreichs Mittelstandsunternehmen nimmt zu – gleichzeitig bildet sich dadurch aber eine digitale Zweiklassengesellschaft: Während große Unternehmen immer stärker auf digitale Technologien setzen, zeichnet sich bei kleinen Unternehmen ein gegenteiliger Trend ab.

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Robotics Process Automation (RPA) – nutzen Sie schon die Potenziale?

Finance goes Digital – Anspruch und Realität

Digitalisierung ist zweifelsfrei als Megatrend in allen Branchen angekommen und hat eine nachhaltige Transformation von Geschäftsmodellen irreversibel eingeleitet. Neben einer grundlegenden Veränderung von Geschäftsmodellen sind es aber insbesondere interne Funktionsbereiche wie die Finanzfunktion, denen ein radikaler Umbruch unmittelbar bevorsteht. Obwohl fundamentale Veränderungen unausweichlich sind, sieht die Realität ganz anders aus: Die digitale Transformation der Finanzfunktion steckt derzeit noch in den Kinderschuhen. So zeigt eine aktuelle Studie, dass bspw. erst jedes achte Unternehmen neue Technologien zur Automatisierung von Prozessen einsetzt. Für knapp 50% der befragten Unternehmen ist Robotics Process Automation (RPA) noch kein Thema.[i]

Diese Befunde zeigen eines ganz deutlich: Anspruch und Realität klaffen bei der Digitalisierung der Finanzfunktion häufig noch weit auseinander und viele Potenziale werden nicht oder nur unzureichend realisiert. Viele Unternehmen waren bislang nicht bereit sich auf eine weitreichende Transformation im Finanzbereich einzulassen.

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