Beiträge

Wirkungsorientiertes Investieren und Finanzieren

Es geht auch anders! Wirkungsorientierung wird in Österreich im Nonprofit Sektor und dem öffentlichen Sektor bereits seit einigen Jahren intensiver diskutiert. Hingegen steht die Diskussion wie man auch finanzielle Ressourcen nutzen kann, um damit positive gesellschaftliche Wirkungen zu erzeugen, hierzulande erst am Anfang. Entsprechende Ansätze wie Impact Investing oder Mission Investing zeigen wie auch Geldanlagen und die Form der Finanzierung einen sozialen oder ökologischen Beitrag leisten können.

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Auswirkungen der CSR-Richtlinie/CSR-RUG auf NPOs in Deutschland

Ein Blick über den Tellerrand: Mögliche Folgen der Reform der Rechnungslegung gewinnorientierter Unternehmen in Deutschland.


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Video zu 25 Jahre NPO-Kongress

Christian Horak, fachlicher Leiter des 25. NPO-Kongress, spricht im Teaser-Video über die Zukunft von NPOs und öffentlicher Verwaltung!

Besuchen Sie unseren Jubiläums-Kongress am 17. und 18. Oktober 2018.
www.npo-kongress.at

Social Business als gesellschaftlicher Mehrwert

Alexander Bodmann, Geschäftsführer der Caritas der Erzdiözese Wien, im Gespräch

Beginnen wir beim Thema der sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen und Veränderungen: Veränderungen sind systemische Energien, die nicht nur intern auf Organisationen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirken, sondern darüber hinaus. Wie gehen Sie mit so einer Dynamik konstruktiv um?

Wir leben in verrückten Zeiten. Viele Menschen in Europa spüren, dass jede und jeder Einzelne gefordert ist. Und zwar dort, wo man gerade ist. Wenn der Weg steiler wird, müssen wir mehr zusammenstehen. Auch bei uns innerhalb der Organisation waren alle Führungskräfte in irgendeiner Form in die neue Situation involviert. Das ist eigentlich ein wunderbares Erlebnis. Es ist fast ein Wunder, was alles passiert ist in den vergangenen Wochen und was alles möglich wird, wenn man gemeinsam auf ein Ziel hinarbeitet und dabei Fehler verzeiht. Ich spreche von so plastischen Zielen wie zB, dass eine Mutter wieder mit ihrem gerade verlorenen Kind zusammenkommt, oder von einem Kind, das sich unglaublich freut, dass es wieder Schuhe anhat, oder über Flüchtlinge, die sich bedanken und sagen: „Danke Österreich, dass ihr uns so willkommen heißt. Ihr seid die ersten auf unserer Fluchtroute, die Willkommen sagen.“ Kleine und große Wunder sind möglich. Man braucht gar nicht daran zu glauben, man sieht sie täglich an Bahnhöfen und anderen Orten in Österreich. Ich bin so froh, in dieser Situation in Österreich zu leben, weil hier sichtbar wird, wie viel möglich ist. Auch in Österreich haben wir Polarisierung, das ist klar, aber wir zeigen gleichzeitig, dass viele Menschen ihr Herz öffnen können und dies auch wollen und tun. Auf Ihre Frage, wie wir konstruktiv damit umgehen: Wir versuchen, das Herzens­gute im Menschen zu sehen, aufzugreifen und zu fördern.

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