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Verständnis für digitale Prozesse wird immer wichtiger

Matthias Schulmeister (Geschäftsführer | SCHULMEISTER Management Consulting) im Interview

Wie schätzen Sie die derzeitige Lage am Arbeitsmarkt im Bereich Finance & Controlling ein?

Die Lage im Finance- und Controlling-Bereich ist zur Zeit ausgesprochen gut für Kandidaten. Die ausgezeichnete konjunkturelle Situation schafft eine sehr hohe Nachfrage. Dazu kommt noch ein massiver Mangel an jungen Arbeitnehmern. Das ist der demographischen Entwicklung der letzten 30 Jahre geschuldet und wird sich in den nächsten Jahren noch massiv verschärfen – nicht nur im Finance und Controlling, sondern in allen Unternehmensbereichen.

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Zukunftsperspektive Big Data

Das Controlling steht vor der Entscheidung, wie es sich zukünftig positionieren will: Entweder es beschränkt sich auf seine ursprünglichen Aufgabengebiete (wie die klassische Planung und das Reporting) und nimmt somit nicht die Rolle des gestalterischen Gegenspieler zum leitenden Management wahr, oder es versucht, basierend auf fundierten Analysen und branchenspezifischem Know-how, die Zukunft des Unternehmens aktiv mitzugestalten. Um dies zu erreichen, darf sich die Expertise des Controllings aber nicht länger nur auf rückblickende Standardanalysen und allgemeine Auswertungsmuster stützen; es muss vielmehr in der Lage sein, Szenarien und zukünftige Handlungsbedarfe des Unternehmens aufzeigen und richtig bewerten zu können.

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Controlling wird auf Basis von Realtime andere Fähigkeiten entwickeln

Im Gespräch mit Univ.-Prof. Dr. Ing. Dipl.-Ing. Prof. eh Dr. h.c. Wilfried Sihn (Geschäftsführer der Fraunhofer Austria Research GmbH und Professor für Betriebstechnik und Systemplanung am Institut für Managementwissenschaften an der Technischen Universität Wien)

Digitalisierung ist das Schlagwort der Stunde. Was sind Ihrer Meinung nach die gravierendsten Veränderungen, die in den kommenden Jahren auf uns zukommen werden?

Die Veränderungen, die die Digitalisierung nach sich zieht, die digitale Transformation, die neuen Geschäftsmodelle, die Veränderungen in Arbeitssystemen usw werden dazu führen, dass sich unsere Arbeitswelt auf jeden Fall verändern wird. Die Frage ist, wie stark diese Veränderungen sein werden: Alles ist möglich, von dramatisch bis leicht. Das hat natürlich entsprechende Auswirkungen: etwa, dass Firmen ihre Geschäftsgrundlage verlieren oder völlig neue Unternehmen entstehen werden.

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Digitale Zweiklassengesellschaft im österreichischen Mittelstand

Die Digitalisierung bei Österreichs Mittelstandsunternehmen nimmt zu – gleichzeitig bildet sich dadurch aber eine digitale Zweiklassengesellschaft: Während große Unternehmen immer stärker auf digitale Technologien setzen, zeichnet sich bei kleinen Unternehmen ein gegenteiliger Trend ab.

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Finanzorganisation als Enabler für die digitale Transformation

Rouven Morato, Head of Enterprise Analytics bei SAP, beschäftigt sich mit dem digitalen Wandel von Berufswegen. Seiner Meinung nach ist einer der entscheidenden Faktoren die Rolle, die der Finance zukommt. Was ihn begeistert: Die Schnittstelle zwischen Business und Technologie.

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Chancen und Risiken des Megatrends AI

Wir haben mit Lars Thomsen, Gründer und Chief Futurist des Think Tanks future matters, über den Megatrend Artificial Intelligence gesprochen. Der führende Futurologe im deutschsprachigen Raum ist sich vor allem bei einem sicher: Wir müssen uns auf unsere Stärken berufen, um relevant für den Arbeitsmarkt zu bleiben.

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Megatrend Digitalisierung

Die richtige Organisationsstruktur für Ihr Digitalisierungsvorhaben

Unter Digitalisierung wird häufig das Ersetzen traditioneller Technologien und Geschäftsmodelle durch digitale Innovationen verstanden. Diese digitale Transformation führt bei zahlreichen Unternehmen zu Handlungsbedarf, der über den reinen Projektcharakter hinausreicht. Doch wie lässt sich ein Digitalisierungsteam sinnvoll in die Organisation integrieren? Interne Abteilung, Start-up oder beides?

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Der digitale Dreikampf für das Controlling

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Thomas Spitzenpfeil, Mitglied des Konzernvorstands,  CFO und CIO der Carl Zeiss AG, im Gespräch

 

Sie sind seit sieben Jahren als CFO und seit vergangenem Oktober auch als CIO bei der Carl Zeiss AG tätig. Wie hat sich das Unternehmen in dieser Zeit aus Ihrer Sicht entwickelt, was sind Ihre Highlights?

Wenn ich so zurückblicke, hat sich die Zeiss AG seit dem Jahr 2010 doch deutlich verändert: Wir sind stark gewachsen. Ein Highlight war sicherlich die Entwicklung unserer „Agenda 2016“, mit der wir uns vorgenommen haben, globaler, moderner und dynamischer zu werden. In diesem Kontext haben wir große Investitionen getätigt, nicht nur in Infrastruktur, sondern auch in die globale Expansion des Unternehmens. Wir haben neue Standorte gebaut, zB in China und Indien. Dadurch konnten wir unseren Umsatz in den schnell wachsenden Ökonomien mehr als verdreifachen. Auch unser Anspruch, globaler Technologieführer zu sein, ist meines Erachtens durchaus gerechtfertigt. Was nicht zuletzt daran erkennbar ist, dass wir 10 % des Umsatzes in R&D-Entwicklung reinvestieren und unserer Tradition gerecht werden, immer wieder technologisch einzigartige Produkte auf den Markt zu bringen.

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