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IFRS 16 – Die neuen Vorschriften zur Leasingbilanzierung

IFRS 16 soll die Vergleichbarkeit von Unternehmen und die Transparenz betreffend Leasing­verhältnisse deutlich erhöhen. Auswirkungen ergeben sich primär für den Leasingnehmer, für den eine Unterscheidung zwischen Finance- und Operating-Leasing­verträgen entfällt. Bis auf wenige Ausnahmen ist in allen Fällen nunmehr bilanziell ein Vermögens­wert (Nutzungs­recht) und eine dem gegenüberstehende Leasingverbindlichkeit zu bilanzieren. Dies bringt für leasingintensive Unternehmen eine deutliche Ausweitung der Bilanzsumme und eine Erhöhung des Verschuldungsgrades mit sich. Damit ist aber keine Verschlechterung der wirtschaftlichen Position von Unternehmen verbunden, weil Leasing­verpflichtungen bei der Beurteilung von Unternehmen im Rahmen einer Bilanzanalyse auch bisher schon zu berücksichtigen waren.

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10 IFRS-Fakten im Check

Was bedeutet (At-)Equity Measurement?

  • Ein Rechnungslegungsverfahren zur Bilanzierung von Anteilen an und Geschäftsbeziehungen zu assoziierten Unternehmen und Joint-Ventures im Einzel- und Konzernabschluss. Der Beteiligungsbuchwert in der Bilanz des Investors soll dabei seinen Anteil am Eigenkapital des beteiligten Unternehmens wiedergeben. Auch: „one-line-consolidation“. Praktisch von steigender Bedeutung, theoretisch noch immer untererforscht.

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