Einträge von Bernhard Gehmayr

European Sustainability Reporting Standards (ESRS)

Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral zu sein. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen ua Unternehmen ihre Nachhaltigkeits­leistung verbessern und transparenter darüber berichten. Hier kommen die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) ins Spiel. Die Berichterstattung nach den ESRS-Standards ist nicht nur ein Instrument, um den Nachhaltigkeitsfortschritt zu messen, sondern auch ein wichtiger Schritt zur Transparenz. Durch die Berichterstattung können Unternehmen ihre Stakeholder darüber informieren, welche Maßnahmen sie ergreifen, um ihre Nachhaltigkeits­leistung zu verbessern. Dies kann das Vertrauen der Stakeholder stärken und zu einer verbesserten Reputation führen.

EU-Taxonomie: Die Konformitätsanalyse bringt neue Herausforderungen

Erweiterte Anforderungen im Vergleich zum ersten Berichtsjahr

Anders als für die Berichterstattung zum Geschäftsjahr 2021 ist für 2022 auch die Konformität im Rahmen der EU-Taxonomie darzustellen. Damit ist nun erstmalig die Beurteilung von „grünen“ und „nichtgrünen“ Unternehmenstätigkeiten notwendig. Diese Klassifizierung stellt einen maßgeblichen Schritt zur Förderung von Finanzströmen in ökologisch nachhaltige Tätigkeiten dar. Zeitgleich kann die notwendige Analyse Unternehmen vor einige Herausforderungen stellen.

Die EU-Taxonomie

Das Inkrafttreten der EU-Taxonomie als Klassifizierungssystem für „grüne“ Unternehmenstätigkeiten stellt einen maßgeblichen Schritt zur Förderung von Finanzströmen an nachhaltige Unternehmen dar. Es ist eine Herausforderung für Unternehmen, die neuen Berichterstattungs­pflichten umzusetzen, aber im Optimalfall nutzen sie auch die Chancen, die sich daraus ergeben. In den kommenden Jahren wird sich der Anwendungsumfang der EU-Taxonomie noch erweitern und auch nicht-kapitalmarktorientierte Unternehmen werden betroffen sein.