Trustworthy Data. Sovereign AI. Real Value. | Nachlese zum Austrian Data Business Day 2026
Daten gelten als Grundlage für Entscheidungen. Doch was passiert, wenn ihre Qualität nicht stimmt? Wie viel Kontrolle braucht Künstliche Intelligenz? Und woran lässt sich ihr tatsächlicher Geschäftswert messen?
Diese Fragen standen am 21. September 2026 im Mittelpunkt des Austrian Data Business Days im Hyatt Regency Vienna. Zur Eröffnung begrüßten die fachlichen Leiter:innen Susanne Zach (EY Österreich) und Günther Tschabuschnig (Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien) rund 130 Fach- und Führungskräfte aus Finance, Controlling, IT, Datenmanagement und Künstlicher Intelligenz.
Unter dem Motto „Trustworthy Data. Sovereign AI. Real Value.“ drehte sich die Konferenz um Datenqualität, AI Governance, digitale Souveränität und die Frage, wie Unternehmen Daten und KI so einsetzen, dass daraus messbarer Nutzen entsteht.
KEYNOTE: AI-H.A.B.I.TS – DIE DATENGETRIEBENE WORKFORCE DER ZUKUNFT
In der Keynote „ AI-H.A.B.I.Ts – die datengetriebene Workforce der Zukunft“ zeigte Patrick Ratheiser (EY Österreich), welche Rolle neue Gewohnheiten und organisatorische Veränderungen für die erfolgreiche Einführung von KI spielen. Er erläuterte, wie Unternehmen eine datengetriebene Workforce entwickeln können und welche Bedeutung Agentic AI sowie Agentic Mesh Strukturen künftig für die Zusammenarbeit von Mensch und Technologie haben werden. Darüber hinaus gab er Einblicke, wie KI nachhaltig im Arbeitsalltag verankert und mit messbarem Business Impact skaliert werden kann.





Controller Institut/Michael Seirer
PANEL TALK: WIE UNTERNEHMEN DATEN UND KI VERANTWORTUNGSVOLL STEUERN – UND ECHTEN BUSINESS IMPACT ERZIELEN
Im anschließenden Panel Talk diskutierten Doris Lippert (VÖSI), Isolde Pfneiszl (AGRANA) und Jan Labanc (Stadt Wien) unter der Moderation von Susanne Zach (EY Österreich) zentrale Fragestellungen rund um Datenqualität, AI Governance und nachhaltigen Unternehmenserfolg. Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen vertrauenswürdiger Datengrundlagen, die Bedeutung digitaler Souveränität sowie die Frage, warum viele KI-Initiativen den Schritt vom Pilotprojekt zur unternehmensweiten Skalierung nicht schaffen. Gleichzeitig wurden Erfolgsfaktoren aufgezeigt, mit denen Unternehmen nachhaltigen Business Impact erzielen können.
PARALLELE SESSIONS AM VORMITTAG: VOM WERTBEITRAG BIS ZUR DATENSOUVERÄNITÄT
Der Vormittag bot den Teilnehmenden in parallelen Sessions unterschiedliche Perspektiven auf den erfolgreichen Einsatz von Daten und KI:
- AI to EBIT: Künstliche Intelligenz in messbaren Wertbeitrag überführen by Matthias Emler und Stefan Leber (beide Horváth)
- Daten, auf die man baut: FACCs Weg zur datengetriebenen Organisation – ein Gespräch by Stefan Anderlik (FACC) und Maximilian Vallo (EY Österreich)
- How BIG is turning Data into Business Impact – Wie die neue Datenstrategie bei der BIG Menschen, Prozesse und Technologien zu „messbarem“ Geschäftsnutzen verbindet by Jörg Hanke (BIG) und Michaela Paier (solicon IT)
- Daten Souveränität und KI – ein Widerspruch? by Markus Berger, Alexander Bruckner (beide T-Systems Austria) und Nikolaus Keuth (EY Österreich)
Die Sessions zeigten eindrucksvoll, wie Datenstrategien, Governance-Strukturen und technologische Architekturen zusammenwirken müssen, um konkrete Wertbeiträge für Organisationen zu schaffen.
VON DER DATENSTRATEGIE ZUM BUSINESS IMPACT: ERFAHRUNGEN AUS DER PRAXIS
Nach dem Networking Lunch stand der gemeinsame Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt. Unter der Moderation von Patrick Ratheiser (EY Österreich) diskutierten Nina Asenbauer (solicon IT), Matthias Emler (Horváth) und Daniel Niederl (EY Österreich), welche Herausforderungen Unternehmen auf dem Weg zu Trustworthy Data, Sovereign AI und messbarem Business Impact bewältigen müssen.
Statt klassischer Sessions standen in diesem interaktiven Format konkrete Praxiserfahrungen, unterschiedliche Perspektiven und Handlungsempfehlungen für die erfolgreiche Umsetzung von Data- und AI-Initiativen im Vordergrund.
PARALLELE SESSIONS AM NACHMITTAG: DIE GRUNDLAGE FÜR NACHHALTIGEN KI-ERFOLG
Auch am Nachmittag bot der Austrian Data Business Day vielfältige Impulse zu Datenqualität, digitaler Souveränität und dem erfolgreichen Einsatz von KI:
- Get your Data ready to perform in AI and Digital Sovereignty by Peter Reichstädter (Parlamentsdirektion Österreich)
- Datenqualität beginnt im Kopf by Matthias Knapp (KDQ)
- Digital souveräne KI-Systeme: Günstig & unabhängig mit Open Source Lösungen by Philipp Schardax (onpremises.org)
- KI, die Ihre Prozesse versteht – SAP Business AI Platform in der Praxis by Nicolas Griebenow und Petra Trunner (beide SAP)
Die Vorträge verdeutlichten, dass nachhaltiger KI-Erfolg weit über Technologie hinausgeht und Datenqualität, Governance, Prozesse und organisatorische Verankerung gleichermaßen entscheidend sind.
CLOSING KEYNOTE: LEAD LIKE A MAESTRO
Den Abschluss des Austrian Data Business Days 2026 gestaltete Ingo Martin Stadtmüller (Ward Howell International) mit seiner Keynote „Lead like a Maestro“.



Controller Institut/Michael Seirer
Aus seiner Erfahrung als Orchesterdirigent und Leadership Coach zeigte er auf, welche Parallelen zwischen einem Sinfonieorchester und erfolgreichen Organisationen bestehen. Dabei spannte er den Bogen von individueller Spitzenleistung über Teamdynamik bis hin zu moderner Führung in komplexen Systemen und eröffnete den Teilnehmenden neue Perspektiven auf Leadership und Performance.
Anschließend nutzten die Teilnehmenden den Ausklang für Networking, Erfahrungsaustausch und Diskussionen über die Anwendung von KI in der Praxis.
Wir danken allen Teilnehmenden, Speaker:innen und Partnern für ihre Unterstützung und die wertvollen Impulse. Der Austrian Data Business Day wird auch im nächsten Jahr wieder stattfinden – vormerken: 04. Oktober 2027 im Novotel Wien Hauptbahnhof!
Partner 2026







Hinterlasse einen Kommentar
An der Diskussion beteiligen?Hinterlassen Sie uns Ihren Kommentar!